Karin Kadenbach

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LKW müssen CO2-Ausstoß reduzieren

Erstmals sollen Treibhausgasemissionen von LKWs europaweit reguliert werden. Dazu hat das EU-Parlament heute seine Position verabschiedet. „Das ist längst überfällig“, kommentiert Karin Kadenbach, umweltpolitische Sprecherin der SPÖ im Europaparlament. „LKW und Busse sind für sechs Prozent der gesamten europäischen CO2-Emissionen verantwortlich und der Güterverkehr steigt jedes Jahr weiter an. Jetzt endlich haben wir auch für den Schwerverkehr klare Reduktionsziele definiert.  Nur mit ambitionierten Vorgaben kann der Verkehrssektor seine desaströse Klimabilanz in den Griff bekommen.“

Der Umweltausschuss hat den Vorschlag der EU-Kommission noch nachgeschärft, es sind 20 Prozent CO2-Reduktion ab 2025 und 35 Prozent ab 2030 vorgesehen. Zusätzliche Mindestquoten für Niedrig- und Nullemissionsfahrzeuge bei LKW und Stadtbussen sollen ein ausreichendes Engagement der Hersteller in diesem Segment garantieren. Die SPÖ-Europaabgeordnete erklärt: „Die Vorgaben sind ambitioniert, aber machbar. Alle Sektoren müssen enorme Anstrengungen unternehmen, um am Ende die Verpflichtungen des Pariser Klimavertrags zu erfüllen. An strengen Regeln führt auch für den Verkehrssektor kein Weg vorbei.“

Jetzt müssen die Mitgliedstaaten eine Position festlegen und mit dem EU-Parlament eine endgültige Einigung erreichen. „Ich hoffe auch im Rat hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Wir SozialdemokratInnen wollen die Gesundheit der Bevölkerung und das Klima schützen, dabei gilt es keine Zeit mehr zu verlieren“, sagt Karin Kadenbach abschließend.

14.11.2018