Karin Kadenbach

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Europaweite Herkunftskennzeichnungen

„Wenn wir den nächsten Lebensmittelskandal verhindern wollen, müssen wir vor allem bei der Herkunft der verarbeiteten Produkten ansetzen. Denn bei Nudeln oder Mayonnaise gibt es für die KonsumentInnen keine Transparenz, woher die verwendeten Eier überhaupt herkommen", betont SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach. „Es geht um bessere Lebensmittelsicherheit, die sich die Menschen verdient haben. Es kann nicht im Interesse der europäischen LandwirtschaftsministerInnen sein, wenn Menschen mit Insektengift belastete Spiegeleier zum Frühstück essen." Es gibt derzeit keine Vorgaben, die sicherstellen, dass die Herkunft bei Flüssigei oder Eipulver gekennzeichnet ist.

„Der Fipronil-Skandal verdeutlicht wieder einmal, dass es strengere Kontrollen entlang der gesamten Lebensmittelkette braucht. Seit April ist die neue Kontroll-Verordnung in Kraft, die eine effizientere Zusammenarbeit bei der Lebensmittelkontrolle festschreibt. Nun müssen wir den nächsten Schritt setzen und Eier in verarbeiteten Produkten europaweit kennzeichnen. Nur so können KonsumentInnen nachvollziehen, woher die Eier stammen. Deshalb fordere ich Landwirtschaftsminister Rupprechter auf, beim EU-Agrarministerrat nächste Woche ambitioniert voranzugehen und sich für sichere Lebensmittel einzusetzen", schließt Kadenbach.

31.08.2017