Karin Kadenbach

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EU geht gegen Plastikmüll vor!

"Unser Alltag ist zugeplastikt – und das muss sich ändern. Vom Wattestäbchen über Plastik-Geschirr - Plastik, das nur einmal verwendet wird, müssen wir drastisch reduzieren. Deshalb ist das Verbot von bestimmten Einmalprodukten ein wichtiger Schritt für eine gesündere Umwelt. Die vielen Tonnen Plastik in den Meeren sind eine Umweltkatastrophe, die uns alle betrifft!", sagt Karin Kadenbach, umweltpolitische Sprecherin der SPÖ-Europaabgeordneten.

Wo es nachhaltige Alternativen gibt, müssen Produkte aus Einwegplastik vom Markt genommen werden. Gleichzeitig wird ein Fokus auf Sammlung, Recycling und bessere Kennzeichnung durch die HerstellerInnen gelegt. "Es braucht solche ambitionierten Maßnahmen, damit uns das Umdenken in Sachen Plastik in ganz Europa gelingen kann. Besonders wichtig ist auch, dass HerstellerInnen von vielen Einwegprodukten in die Pflicht genommen werden und sich in Zukunft an Kosten von Reinigungsaktionen beteiligen", betont Kadenbach.

Das EU-Parlament stimmt heute über das Verbot von Einweg-Plastikprodukten ab. Im Dezember 2018 haben sich die EU-Institutionen bereits auf die Änderungen geeinigt. In Kraft treten wird die Richtlinie voraussichtlich in zwei Jahren.

27.03.2019